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Der Chor
Im Jahr 1990 gründete Prof. Albert Anglberger den Kammerchor „Collegium Musicum Salzburg“. Dieses Ensemble setzt sich aus jungen, geschulten Chorsängerinnen, Chorsängern und Studierenden des Instituts für Kirchenmusik der Universität Mozarteum zusammen. Im Chor wird Wert auf schlanke Stimmführung und durchsichtiges Musizieren gelegt. Der Chor wirkte beim Mozartfest in Schwetzing 1992, beim Karinthischen Sommer in Millstatt, beim Salzburger Adventsingen von 1996-98 und verschiedenen anderen Veranstaltungen mit. Neben der Pflege der klassischen Chor- und Orchesterliteratur wie z.B. Bachs „Matthäuspassion“, „h-Moll Messe“ oder Mozarts „Requiem“ stehen vor allem a-capella-Werke des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt der Arbeit. Der Chor agiert eigenständig und unabhängig, ist aber für Kooperationen stets offen. So hat sich die Zusammenarbeit mit dem Institut für Kirchenmusik an der Universität Mozarteum in vielerlei Hinsicht bestens bewährt. Die Studierenden des Instituts absolvieren dort das Chorpraktikum und können durch öffentliche Auftritte ihre Qualität beweisen. Das Ensemble wirkt darüber hinaus bei Diplomprüfungen mit und hat zahlreiche Kompositionen der Studierenden der Klasse kirchliche Komposition uraufgeführt (z.B.: „joscheb keruwim“ von Ernst Bartmann). Qualifikationsprofil für die Mitwirkung im Collegium Musicum Salzburg:
Neue Mitglieder, insbesondere Tenöre, sind jederzeit herzlich willkommen. Kontaktinformationen finden Sie hier. Der Chorleiter
Albert Anglberger wurde 1942 in Lochen/Oberösterreich geboren, besuchte das humanistische Gymnasium „Kollegium Petrinum“ in Linz und absolvierte nach der Matura seine Musikstudien an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst in Wien (Chorleitung: Reinhold Schmid und Hans Gillesberger / Kirchenmusik: Orgel, Hans Haslböck / Orchesterleitung: Hans Swarovsky). Nach dem Abschluss der Studien war Anglberger von 1965-72 als Kapellmeister bei den „Wiener Sängerknaben“ tätig und absolvierte als solcher mit dem renommierten Knabenchor zahlreiche Tourneen durch Europa, USA, Südafrika und Japan. 1972 folgte Anglberger dem Ruf nach Graz und übernahm dort das Amt des Domkapellmeisters, das er bis 1984 innehatte. Über das allgemein gängige und gepflegte Repertoire war ihm in dieser Position die zeitgenössiche Musik ein besonderes Anliegen. Der Grazer Domchor - Neuem stets aufgeschlossen - war nun das geeignete Ensemble, das über einen Zeitraum von 12 Jahren auf eine Reihe erfolgreicher Rundfunk-, Fernsehaufnahmen, vor allem Uraufführungen prominenter Komponisten zurückblicken konnte (u.a. Anton Heiller „Vesper“, Peter Planyavsky „2 Stücke zur Passion“). 1984 wurde Anglberger als Professor für Chor-, und Ensembleleitung an das „Mozarteum“ nach Salzburg berufen. Dort ist er Vorstand des Instituts für Kirchenmusik. Mit Beginn seiner Tätigkeit in Salzburg reaktivierte er auch den traditionsreichen Salzburger Universitätschor, dessen Leiter er bis heute ist. |
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